Wie tickt eigentlich ein Hacker? Und wie kann sich eine Apotheke vor Cyberkriminalität schützen? Immanuel Bär ist Berufshacker und zeigte beim PZ-Management-Kongress, wie leicht der Zugriff auf die Daten einer Offizin sein kann. Seine Botschaft: Für die IT-Sicherheit einer Apotheke muss jedes Teammitglied ein Stück der Verantwortung mittragen.
Wer an einen Hacker denkt, stellt sich schnell den Nerd im dunklen Keller vor, der seinen Kopf in einem Kapuzenpulli versteckt und wilde Codes in die Tasten haut. Mit diesen Klischees will Immanuel Bär aufräumen. Er selbst ist »Berufshacker« (offiziell heißt es Penetrations-Tester) und bezeichnet sich als sogenannten White Hat Hacker. Er sei »einer der Guten«; ein Berufsvertreter, der ethische Absichten verfolgt wie etwa Menschenleben zu retten. Als Beispiel nennt der Rheinland-Pfälzer den Zugriff auf Beatmungsgeräte im Krankenhaus. Sein Job ist es also, die Schwachstellen der Systeme »vor den Bösen« zu finden, wie er beim PZ-Management-Kongress auf Mallorca berichtet. Weiterlesen…
Erschienen auf https://www.pharmazeutische-zeitung.de am 08.04.2022